Was sind glüxx-Momente?

Ist Euch in letzter Zeit einmal aufgefallen was inzwischen alles verspricht, uns glücklich zu machen? Duschgel, Schokolade, Kaffee, Tee, Möbel, Brillen, Marmelade, Mineralwasser, Wein, Reisemobile. Selbst Brötchen dienen heute nicht mehr bloß der Verpflegung sondern machen neuerdings glücklich. So jedenfalls steht es aktuell auf der Brötchentüte eines großen deutschen Discounters. 

Glück ist nicht käuflich

Ein inflationärer Umgang mit dem Glücksbegriff, denn Glück ist besonders, Glück ist unvorhersehbar, Glück sind Augenblicke, Situationen und Empfindungen, die aus Momenten Ewigkeiten in unseren Herzen werden lassen. Glück ist alles, aber nicht käuflich!

Uns macht dieses zunehmend materiell ausgerichtete Verständnis vom Glück mehr als nachdenklich. Suggeriert es doch, dass es ausreicht ins Regal zu greifen, um glücklicher zu werden. Ganz ehrlich, wer von Euch war nach einem Biss ins Marmeladenbrötchen jemals glücklicher als vorher? Und wenn, war es das Brötchen, die Marmelade oder vielleicht Eure Begleitung oder die besondere Situation?

Glück ist nicht käuflich! Der Glücksbegriff verfällt im Kontext von Dingen und Gegenständen immer mehr zu einem reinen Marketing- & Verkaufsargument.

glüxx-Momente sind einzigartig

Sehr schade, denn Glück ist das, wonach die Menschheit schon von Beginn an strebt und worin jeder etwas anderes sieht. Gute Freundschaften, besondere Momente, Natur, Zeit, Sinneserfahrungen, Miteinander, Liebe.
All’ das macht glücklich. 

Und weil dies so ist, und das Glück einzigartig ist, sind unsere persönlichen GlücksMomente eben glüxx-Momente. Einzigartig, unverwechselbar, selten, begehrenswert und Besonders – genau wie das Glück.

Glück teilen

Auch wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Glück zu teilen und Menschen anzustecken über das persönliche Glück nachzudenken, um vielleicht den eigenen Weg zum Glück zu finden. 

Wir selber haben vor einigen Jahren entdeckt, dass es unsere Entscheidungen, Handlungen, unser Denken, eben wir selber sind, der uns den Weg zu mehr Glück ebnet. Jeder für sich und jeder auf einem anderen Weg.

Unsere Entscheidung unser Leben einmal komplett zu hinterfragen und an den erforderlichen Stellen umzukrempeln, um noch glücklicher zu werden, war für uns ein echter und bleibender glüxx-Moment. Ein großer Plan, der im Alltag schnell mal aus den Augen geraten kann, wenn man nicht immer mal wieder an seinen persönlichen Weg zum Glück erinnert wird. In vielen Projekten und in den sozialen Medien teilen wir glückliche Momente, geben Hinweise und Anreize zum Thema Glück.

Feli – Kleiner Freund zum Glück

Unser ständiger Begleiter, vom Beginn unseres großen Plans, war und ist unser glüxx-Botschafter „Smiling-Feli“. Ein kleiner freundlicher Smiley, der uns durch den Alltag begleitet und uns immer wieder daran erinnert, uns Zeit zu nehmen für das Leben. Momente zu genießen, Freundschaften zu pflegen und nicht nur zu funktionieren. Kurzum, glücklich zu sein und immer daran zu denken, Aufgaben und Projekte nicht wichtiger zu nehmen als das wichtigste im Leben. Uns selbst! 
Und vor allem, erinnert uns Feli täglich daran, unsere Pläne zu verfolgen und nicht im Dickicht des Alltags aus den Augen zu verlieren.

Manchmal braucht es eben nur jemanden, der einen im Alltag immer mal wieder daran erinnert, „Nimm Dir Zeit, genieße und werde noch glücklicher! „Sammle so viele kleine glückliche Momente, wie Du finden kannst, denn diese echten glüxx-Momente ergeben zusammen das große Glück!“

Euer Glück steckt in Euch, Euren Ideen, Plänen und darin, dass Ihr sie wahr macht.
Glück ist alles, aber nicht käuflich.
Zum Glück!

Der Sauerländer aus Sicht rheinischer Buiterlinge

Sauerland Schriftzug durch die Sonne auf Holz projeziert

Wohl kaum jemand kann objektiver über den Sauerländer berichten, als derjenige, der ihn von aussen kommend kennen lernt. Nicht eingebunden in Verpflechtungen, unvoreingenommen und wissensdurstig, lässt sich ein objektives Bild vom Sauerländer skizzieren.

Wir haben das Glück, seit 3 Jahren in dieser Rolle zu sein und versuchen, in den folgenden Beiträgen, den Sauerländer, den wir zu schätzen gelernt haben, aus Buiterlingsicht zu beschreiben.

Eigentlich sind es nur rund 150 Kilometer, die unsere ehemalige und unsere neue Heimat trennen. In der Realität sind es jedoch Welten. Und so wurden wir schon von manchem darauf angesprochen, ob wir den Sauerländer denn auch als derart stur kennen gelernt haben, wie viele es behaupten und wie man als Rheinländer im Sauerland klar kommt.

Der Rheinländer

Vorweg sollte ich all denen, die den Rheinländer nur gutgelaunt vom Karneval im Fernsehen kennen, vielleicht einen kleinen überspitzten und verallgemeinerten Einblick in die rheinische Seele geben.
Über den rheinischen Frohsinn kann ich leider nicht viel schreiben, da ich diesen ausserhalb der fünften Jahreszeit nicht wirklich kennen gelernt habe. Wie es in der Stadt eben so ist, war meine Wahrnehmung des Rheinländers eher getrieben, geschäftlich kühl, opportunistisch und Selbstbewusst.
Ach ja, und bescheiden.
Der Rheinländer ist so bescheiden, dass er seine Stadt und sein Veedel im Zentrum der Welt sieht. Die „Anderen“ werden gerne belächelt oder durch den Kakao gezogen, um die eigene Position bestmöglich zu stärken. Mittelgroße rheinische Städte bezeichnen sich gerne auch schon mal als Metropole oder Weltstadt, sobald sie über ein Straßenbahnnetz und eine 24-Stunden-Tankstelle verfügen. Das mit der Weltstadt glaubst Du als Rheinländer übrigens genau so lange, bis Du zum ersten Mal in einer wirklichen Metropole unterwegs bist. Dann ist Dein Weltbild wieder gerade gerückt.

Je weiter es Richtung Stadtmitte geht, desto ausgeprägter wird diese „Wir sind der Nabel der Welt“-Mentalität. Und so wundert es auch nicht, dass ein Düsseldorfer Oberbürgermeister sich vor ein paar Jahren, öffentlich hat zur Aussage hinreissen lassen, „doch lieber tot überm Gartenzaun hängen zu wollen, als anderswo zu wohnen“.
Bescheiden eben!

Vielleicht war es genau diese „Bescheidenheit“ und „Bodenständigkeit“, mit der wir uns irgendwann nicht mehr identifizieren konnten und die uns von dort hat aufbrechen lassen.

Wir haben gerne und aktiv in der Stadt gelebt, uns dort auf vielen Wegen eingebracht und wir kommen auch immer mal wieder gerne zurück dorthin. Dennoch gehörte es für uns zu den größten glüxx-Momenten in den letzten Jahren, das Kapitel Stadtleben zu beenden und ein neues Kapitel zu eröffnen. Im Sauerland.

Der Sauerländer

Um es vorweg zu nehmen, der Sauerländer ist nicht sturer, als der Rheinländer frohsinnig ist. Als wir 2016 mit unserem rheinischen Weltbild im Gepäck hier auf´s Land gekommen sind, und dies erstmals nicht als Urlauber, sondern für länger, merkten wir sehr schnell, dass die Uhren hier anders ticken.

Auf unserer Suche nach Glück und glüxx-Momenten im Sauerland, war es genau das, was wir wollten. Ein anderes Leben als bisher in der Stadt. Entspannter, natürlicher und mit neuen Kontakten und Eindrücken. Wir haben bekommen was wir wollten und lernen täglich dazu wie die Uhren im Sauerland ticken.

Erstmal kommen lassen

Der Sauerländer schaut sich die Neuen erst einmal ganz genau an und lässt sich nicht in die Karten schauen, ob er Dich nun mag oder nicht. Anfangs war es daher ziemlich ungewohnt aus einem Gespräch zu kommen und nicht genau zu wissen, was der andere jetzt von uns und unseren Ideen hält. Vielleicht ist es genau das, was manche als Sturheit bezeichnen. Ich denke, Besonnenheit trifft es wohl eher.

Nachvollziehbar. Auf dem Land kommt es seit jeher auf Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Gemeinsamkeit an. Diese wichtigen Eigenschaften lassen sich nicht im ersten Gespräch feststellen. Es braucht Zeit zu erkennen, ob „die Neuen“ Schaumschläger sind oder ins Sozialgefüge passen.

Effiziente Kommunikation

Jau und Woll sind elementare Begriffe in der Sauerländer Kommunikation.

Waren wir es vor unserer Imigration ins Sauerland gewohnt, lange Einleitungen, Mittelteile und Hinführungen zum eigentlichen Thema zu formulieren, um eine Frage zu stellen, so läuft die Kommunikation unter Sauerländern viel effizienter ab.

Der Sauerländer spart sich häufig Einleitung, Mittelteil und Hinführung zum Thema und kommt direkt und ohne Umwege zur Sache. Diese Direktheit ist für den unerfahrenen Gesprächspartner genauso zeitsparend, wie irritierend. Wenn Du Dich als Fremder also manchmal fragst, ob Dein Sauerländer Gegenüber das jetzt wirklich so zu Dir gesagt hat, glaub es. Es war so.

Wundert Euch auch nicht, wenn Ihr auf wortreich und emotional vorgetragene Monologe, von einem Sauerländer lediglich ein kurzes und knappes „Jau“ erntet. Dieses „Jau“ ist viel wert. Betrachtet es als euphorische Zustimmung zu Eurem Vorschlag. Kommt kein „Jau“, dann macht Euch nochmal Gedanken über Euren Vorschlag.

„Jau, woll?“ kommt der Extase gleich. Ihr habt ins Schwarze getroffen. Glückwunsch!

Das mit dem „Woll“ ist auch so eine Sache. Diese 4 Buchstaben bedeuten im Sauerland echt viel. Ihr glaubt gar nicht, wie variantenreich der Begriff „Woll“ ausgesprochen werden kann. Als bekräftigender Abschluss an eine Frage, alleinstehend als Zustimmung, mehrfach in wenige Sätze eingebaut, als Statement „ich bin ein Sauerländer!“ oder als wortgewordenes Satzzeichen, mit der versteckten Aufforderung, jetzt bitte das Thema zu wechseln. Woll is dem Sauerländer sein sprachliches Allheilmittel. Es kommt halt drauf an, wie es betont wird.

Woll ist toll, finden inzwischen auch wir. Es kommt immer häufiger vor, dass wir gedanklich ein „Woll“ ans Satzende setzen, dies aber dann doch nicht aussprechen, weil es uns immer noch ein bißchen fremd ist. Mal sehen, ob wir irgendwann auch diese Hürde noch nehmen.

Unsere Begeisterung von Natur, Land und Leuten teilen wir übrigens auch in den sozialen Netzwerken auf „Sauerland macht glücklich“. Schaut gerne auch dort mal nach.

Habt eine gute Woche und schaut nächste Woche wieder in unserem Blog vorbei, woll!

Weg zum Glück

Hölzernes Kleeblatt auf einem Holzsteg bei Sonnenuntergang.

Rastlos, ruhelos, ständig auf der Suche. So sind wir. Jeder für sich und jeder auf einem anderen Weg unterwegs. Und dennoch wollen wir alle das Gleiche. Das Glück!

Das Glück? Gibt es das Glück überhaupt? Kann es das eine Glück geben, wenn wir alle auf verschiedenen Wegen unterwegs sind? Sicher nicht. Was also ist die Konstante im Glück, die in uns diesen wohligen Zustand des Wohlfühlens auslöst und die uns glücklich macht.

Diese Frage beschäftigt meine Familie und mich jetzt seit vielen Jahren. Der Auslöser, die simple Frage danach, wie unsere Jungs sich Ihre Zukunft vorstellen. Eine simple Frage, der eine intensive und fantasievolle Diskussion mit wenig überraschendem Fazit folgte:

„Hauptsächlich wollen wir glücklich sein“


Ein schönes Ziel für die Zukunft, zu dem wir uns seit diesem Abend auf den Weg gemacht haben. Glück wurde bei uns zum Familienziel definiert.

Wir hinterfragten uns und stellten unseren Plan auf, wie wir unser Glück mehren und unsere Zeit glücklicher gestalten können.

Das Ziel kannten wir. Nun mussten wir uns auf den Weg dorthin machen. Der Weg begann in einer großen mondänen Stadt im Rheinland, die wir im Rückspiegel unseres Familienautos immer kleiner werden sahen. Aus Hochhäusern, Graffitis und Großstadthektik wurde Natur, Dorfleben und sehr viel weites Land. Sauerland nennt sich dieses bezaubernde Fleckchen Erde, das wir seit nun gut 3 Jahren glücklicherweise unser Zuhause nennen dürfen. Angekommen im Sauerland – Sauerland macht glücklich!
Wir geniessen jeden Tag in unserer Wahlheimat und bringen uns nach Möglichkeit ins Dorfleben ein. Nicht weil wir es müssen, sondern weil wir es wollen. Gelebte Integration nennen wir das. Dennoch wurde uns sehr schnell klar gemacht, dass weder wir noch unsere Kinder jemals Sauerländer sein werden. In der dritten Generation vielleicht, aber wir werden immer Rheinländer im Sauerland bleiben.

Stadt. Land. Glück.

Für uns stand vom ersten Moment an fest, dass wir hier im Sauerland, unserem definierten Ziel „Glück vermehren und glücklicher sein“, nun schon ein großes Stück näher gekommen sind. Alles neu, alles auf Anfang. Tabula Rasa. Ganz neu Anfangen, mutig sein und neue Wege gehen, wenn die alten nicht zum Ziel führen.
Kurz: Machen anstelle nur zu träumen.
Ein wichtiger Faktor, wenn es um Glück geht, das haben wir gelernt. Wie viele glückliche Momente wären uns entgangen, wenn wir in der Stadt geblieben und diesen wichtigen Schritt in unserem leben nicht gewagt hätten.

Keine Frage, die Realität hat unsere anfängliche Euphorie und den Gedanken vom nun beginnenden lebenslangen Urlaub im Land der 1000 Berge längst eingeholt. Auch hier müssen wir für unser Einkommen als selbständige Projektmanager & Werbekaufleute hart arbeiten. Härter vielleicht als früher, denn hier sind wir die Fremden, die sogar eine eigene Bezeichnung haben. Buiterlinge werden solche Exemplare wie wir genannt, die von außen dazu kommen und jetzt auch irgendwie dabei sind. Gar nicht so einfach, mit den eigenen Ideen, Projekte und Leistungen zu überzeugen, denn die über Jahre gewachsenen sozialen und geschäftlichen Strukturen des Landlebens sind Neulingen wie uns, in der ersten Zeit nicht ersichtlich.

Längst ist auf dem Land nicht alles besser. Aber Vieles! Für uns jedenfalls. Uns hat der Weg von der Stadt, auf´s Land, ins Glück geführt.
Sollten wir uns also später einmal fragen, ob unsere großen Entscheidungen und Veränderungen im Leben die richtigen waren oder wir etwas bereuen, so können wir uns diese Frage selber beantworten. Und das nur, weil wir es gemacht haben.

In unserem blog glüxx-Momente schreiben wir ab sofort regelmäßig über das Glück und unser großes Abenteuer „Auswandern auf´s Land“. Wir wollen es uns zur Aufgabe machen, unsere Erfahrungen und auch ein bißchen Glück zu teilen und zu motivieren, sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was nicht glücklich macht. Denn, es gibt viele Wege zum Glück. Ihr müsst sie nur finden und dann gehen….

Über unsere SocialMedia-Kanäle „glüxx-Momente“ und in diesem blog erfahrt Ihr regelmäßig mehr vom großen Glück der kleinen Dinge.